Editorial

Liebe kann tief gehen und hoch fliegen, verletzen, verzaubern, verschwinden. Eine vielseitige Superkraft, die jeder gern besitzen würde. Telenovelas und einsame Herzen jagen sie, Eheringe und Klammeraffen wollen sie halten, Debattenführer und Solo-Alben vermissen sie. Und sogar die europäischen Raumfahrer haben ihren Venus-Express losgeschickt zur sterngewordenen Liebesgöttin. Aber am Ende aller Versuche bleibt die Liebe vor allem eins: unfassbar. Klar, dass die facette das nun ändert. Mehr als dreißig Autoren, Fotografen und Künstler stürzten sich auf das größte der Gefühle, oder was sie dafür hielten. Sie fotografierten Asphaltaffären aus Paris und Models, verliebt in Berlin. Sie machten romantische Purzelbäume in London und prüften die Religionen der Welt auf ihre Liebesverhältnisse. Sie seilten sich ab ins schwarze Loch von Ostberlin und trafen auf Asexuelle und tierischen Sex. Sie entdeckten Liebende in Büchern, Kinos, CD-Spielern, Museen und im Netz, sprachen mit Lilo Wanders, fanden Caesars Lieblingshühnchen und die ganze Liebe als ein Spiel.
die facette zum Thema Geld war ein „überzeugender Auftakt“ (Tip-Magazin), hatte „auf textlicher Ebene eine eigene Note“ (Berliner Zeitung) und „hebt sich angenehm ab“ (taz). Die anderen Jäger und Sammler können also einpacken: Wir haben sie, die Liebe – abgedruckt und festgeklebt auf mehr als hundert Seiten Magazin. Viel Spaß mit der Beute… in Liebe, die facette

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