Editorial

Geld ist böse. Was die bunten Scheine nicht schon alles angestellt haben: Kriege, Umweltkatastrophen, Morde, Entlassungen, Klingeltonterror – alles für den schnöden Mammon. Kein Wunder, dass das Goldene beim fabelhaften Esel hinten raus kommt. Und jetzt das: die facette gibt’s nur noch gegen Bares. Nach einem Jahr im Internet springen wir mit der ersten Printausgabe auf das Geldkarussell mit auf und die Euro-Dollar-Yens gehen uns nicht mehr aus den Augen, aus dem Heft: Wir begleiten einen Hunderter auf seiner Weltreise, tanken so günstig wie noch nie und knacken mit den größten Bankräubern die sichersten Tresore. Damit zahlen wir dann die drohenden Studiengebühren, ein geklautes Fahrrad und die wirklich großen Reformen. Hat da jemand Reformen gesagt? Ulla Schmidt redet bei uns über Geld und Gesundheit, Tim Renner über Geld und Musik, Sarah Wiener über Geld und Guten Appetit. Darüber hinaus im Heft: Buch, Film, Musik, Internet und Kunst zum Thema und natürlich was Süßes.
Stellen Sie fest, wie viele Facetten die bunten Scheine haben – gute wie schlechte. Denn Geld schmiert nicht nur die Karussells, Geld schmiert so ziemlich alles: Money makes the world go‘round. Und deshalb kann man über Geld nicht nur sprechen, sondern sollte gleich ein ganzes Heft darüber machen. Bricklebrit, die facette

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